Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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der Privatperſonen, welche ihre Gefangenen um einen vortheilhaften Gewinn gerne losgeben; in dem Staate von Marveeo gehoͤren ſie alle dem Kaiſer, welcher dieſelben nicht leicht auswechſelt, weil er ſie zum Bauen und zu andern ſchweren Arbeiten beſſer, als ſeine Unterthanen gebrauchen kann.

Als ſich eine guͤnſtige Gelegenheit zeigte, bei Mu⸗ ley Ismael Zutritt zu erlangen, wanden wir uns an den Staatsminiſter de Pontcha rtrain, welcher es bei dem Koͤnige dahin brachte, daß wir von den Galeeren ſo viel Mohren nehmen durften, als wir zur Auswechſelung gegen franzoͤſiſche Gefangene nothig haͤtten. Mit Paͤſſen verſehen reiſten wir den 13. Mai ab, zuerſt die Bettel⸗Moͤnche, dann wir. Zu Kadix hielten wir uns 3 Monate auf, und be⸗ gaben uns von da auf ein Schiff, welches nach Sa⸗ lee ſegelte, weil uns der Weg nach Ceuta abge⸗ ſchnitten war. Kaum waten wir ausgelaufen, ſo wurden wir von mehreren Kapern verfolgt. Wir fan⸗ den daher, um dieſer Gefahr zu entgehen, fuͤr das Beſte, laͤngs der Kuͤſte Afrika's bei Arzola zu fah⸗ ren, welches uns auch gluͤckte. Ein guͤnſtiger Wind brachte uns in den Hafen von Salee, wo wir von den ſpaniſchen Franziskaner⸗Moͤnchen und von den franzoͤſiſchen, engliſchen und hol⸗ ländiſchen Kaufleuten ſehr gut aufgenommen wurden.

Wir ſchickten nach Miguenez, der Reſidenz Mu⸗ ley Ismael's, um VerhaltungsBefehle im Be⸗