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aus Habeſſinien zu vertreiben. Zu dem Ende fin⸗ gen ſie taͤgliche Reibungen und Zaͤnkereien mit ihnen an, beſchuldigten ſie verſchiedener groͤßtentheils erdich⸗ teter Verbrechen, und brachten es bald ſo weit, daß ſie ſaͤmmtliche Tempel raͤumen mußten: denn auf dieſe Weiſe mußte der roͤmiſche Gottesdienſt am ſicherſten aufhoͤren. Bald hierauf, am 16. September 1632, ſtarb auch Susneus, und ſein den Jeſuiten ſo we⸗ nig geneigter Erügeborner Baſilides beſtieg den Thron Habe ſſinien's. Nun ging es an die letz⸗ ten Verfechter der lateiniſchen Kirche. Ras⸗See⸗ laxrus, den man vergebens fuͤr den Uebertritt zur alexandriniſchen Religion zu bewegen ſuchte, ferner der koͤnigliche Sekretaͤr Azas Tino und Walata Georgiſſa, eine Schwaͤgerin des Koͤnigs, mußten in das Exil wandern; andere buͤßten ihre Anhaͤnglich⸗ keit an die neue Religion mit dem Tode. Jetzt konnte man ganz ungehindert gegen die Jeſuiten arbeiten, und man ſuchte nur den Koͤnig Baſilides zu uͤber⸗ zeugen, daß, ſo lange jene in Habeſſinien blie⸗ ben, durch alles, was bisher fuͤr die Wiederherſtel⸗ lung der alexandriniſchen Religion geſchehen ſey, den⸗ noch nichts gethan, ja daß vielmehr fuͤr dieſe Reli⸗ gion noch alles zu fuͤrchten ſey. Der Koͤnig ließ ſich hiervon gerne uͤberzeugen, entzog den Jeſutten nach und nach thre Beſitzungen und ihre Waffen, beſonders ibre Musqueten, und verwies ſie endlich nebſt dem Pattiarchen nach Fremona, nachdem zwiſchen die


