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in des Koͤnigs Zimmer und ſpiegelte ihm mit der ſchlaueſten Verſchmitztheit vor, wie unter den Huge⸗ notten eine Verſchwoͤrung gegen ſein Leben entdeckt worden, wie er und das ganze Haus Valois ein Opfer des Todes und Paris in wenigen Stunden ein Schlachtfeld ſei, wenn er dieſem Beginnen nicht zuvorkomme und die Blutlechzenden ſelbſt dem Tode weihe. Der Koͤnig erſchrickt, iſt aber noch unſchluͤſ⸗ ſig, da tritt ſeine Mutter herein und vollendet durch teufliſche Ueberredungskunſt, was der Marſchall be⸗ gonnen. Der Schwaͤchling giebt ſeine Einwilligung zum Mord des Admirals, der Edlen, die er liebte, die ſeine Freunde waren, und von tauſend guten Menſchen. Nach eingenommenem Abendeſſen ſtieg der unmenſchliche, charakter- und gefuͤhlloſe Koͤnig in ſeine Schmiedewerkſtatt hinab und brachte die Zeit bis zur verhaͤngnißvollen Stunde mit Schmieden zu, waͤhrend ſeine Mutter und ihre Gehuͤlfen die ſicherſten Anſtalten zum Blutbade trafen.
Ceſar war ſeit dem Anfalle auf den Admiral ſeines Gebieters nicht wieder anſichtig geworden; er wußte nichts von deſſen heimlichem Verſteck, aber aus der Kälte, mit welcher er ſich ſeit Kurzem vom Herzog behandelt ſah, aus der Zuruͤckſetzung, die er erfuhr, aus den Heimlichkeiten, die man gegen ihn hatte, ahnete er nichts Gutes fuͤr die Calviniſten. Sein Vater hatte aus einzelnen Andeutungen des Marſchalls ſchon mehr ſchließen koͤnnen. Vater und Sohn vernahmen an jenem Abend, daß der Bur⸗


