Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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herzuſchicken; iſt irgend Huͤlfe möglich, ſo hilft geiwiß

einer von beiden. George d'Armevall und der redliche Pierre blieben mit den Kranken allein.

Kaum waren die Andern fort, als Frau Foſephe

auf d'Armevalls Anrathen, Charlot und ſeine Lager⸗ ſtaͤtte behutſam in ein zwiſchen dem Gartenſaale und

der Kuͤche ſehr verſteckt gelegenes Kabinet bringen

tieß. Chretien blieb allein im Zimmer liegen⸗ D'Ar⸗ mevall war nach einer halben Stunde in die fried⸗ lichen Kleider des Schloßgaͤrtners und Pierre in die ſeines Gehuͤlfen gekleidet; ihre eigenen Kleidungs⸗ ſtuͤcke und Waffen wurden ſorgfältig verſteckt. Schon nach einigen Stunden hielt ein Haufen koͤniglicher Reiter am Thore und begehrte Einlaß, uimn das Schloß nach hugenottiſchen Fluͤchtlingen zu durch⸗ ſuchen. Als man willig ihr Begehren erfullte, ihnen Ställe und Keller oͤffnete, ſie ſogar bewirthete und George auf die Geſundheit des Königs von Frank⸗ reich, des Herzogs von Anjou, des Pabſtes, der Koͤ⸗ nigin Mutter trank, fiel es ihnen nicht ein, das Haus weiter zu durchſuchen. D'Armevall erfuhr von den Jubelnden erſt die Groͤße des Verluſtes, welchen die Calviniſten abermals erlitten hatten; doch war es ein Troſt fuͤr ihn zu hoͤren, daß weder der Ad⸗ miral noch einer von den beiden Prinzen gefallen oder gefangen worden war. Als der ſchmerzlich be⸗ wegte Krieger in das Kabinet trat, fand er Madame Dallain ſchon beſchaͤftigt, ſeinem Freunde die Wunde mit Wein auszuwaſchen und mit einem kuͤhlenden