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ſtreben ſein, das Meine beizutragen, daß Aufklärung, Wiſſenſchaft und Geſittung mehr und mehr einkehren bei meinem jetzt ſo hartgeprüften Volke.“
„Das iſt auch die Aufgabe meines Lebens“, ver⸗ ſetzte Benno;„ich werde mir aber künftig nicht, wie dies früher der Fall war, die Gegenwart dadurch ſo verbit⸗ tern, daß ich mich fort und fort abgräme, wie gut und ſchön es überhaupt auf der Welt ſein könnte, wenn dieſes ſo und jenes anders wäre, ſondern nachdem ſo viele Illuſionen geſchwunden und ich praktiſcher geworden, mich darauf beſchränken, rüſtig, ſoweit meine Kräfte es geſtatten, beizutragen, daß es immer beſſer werde.“
Unter ſolchen Geſprächen war der prachtvollſte Abend herabgeſunken. Bereits begannen die Felſenhäupter im Süden ihre Schatten auf den See zu werfen. Die drei Freunde ließen ſich eine Strecke nach dem Hinterſee hin⸗ auffahren. Da ruhten die Schneefelder des Watzmann in der ſchönſten Abendbeleuchtung. Man kehrte nach Battholomä zurück. Auf dem Tiſche unterm Laubdach beim Forſthauſe hatten indeß die Kaffeetaſſen einigen Flaſchen trefflichen Ungarweins Platz gemacht. Die Freunde nahmen wieder Platz. Das Geſpräch kam nochmals auf die damalige Lage Ungarns und die unterſchiedlichen Nationalitäten Oeſterreichs. Edmund ſchloß ſeine Rede mit den ebenſo wahren wie beruhigenden Worten:„Die


