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Stunden wahrhaft freuen, den Herrn Grafen wieder einmal auf Cetinja begrüßen zu können.“
Der Name Smiljana fiel wie ein zündender Funke in das Herz des Grafen. Das ſchöne Mädchen, deſſen er in der trüben Vergangenheit ſo oft gedacht, ſtand wieder in all ſeiner Lieblichkeit vor ſeiner entzückten Phantaſie. Ihr Gruß beglückte ihn wunderbar. Die Erinnerung an Smiljana beſtärkte nur ſeinen Entſchluß, der Verſamm⸗ lung auf Cetinja beizuwohnen.
Dieſelbe fand ungefähr acht Tage nach dem Beſuche des Centurio auf Bardy⸗Caſtell ſtatt. Es hatte ſich eine anſehnliche Anzahl von einflußreichen und geachteten Perſönlichkeiten ſowohl von ſerbiſcher wie maghariſcher Seite zuſammengefunden. Man erwog mit möglichſter Leidenſchaftsloſigkeit den Ernſt der Lage und die geſetzlichen Schritte, um dem reactionären Vorgehen des Wiener Kabinets ein möglichſtes Halt zuzurufen. Die Ver⸗ handlungen nahmen mehrere Tage in Anſpruch.
Als aber die Gäſte Cetinja wieder verlaſſen hatten, wwar einer zurückgeblieben. Es war Graf Stephan Bardh. Der Anblick der reizenden Smiljana ließ ihn die Bitte, noch eine Zeit lang gaſtlich auf Cetinja zu verweilen, gern erfüllen.
Die ſchöne Serbin und der ſtattliche junge Ungar lernten ſich mehr und mehr kennen, achten und lieben,


