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das ihn nach dem Schauplatz glänzender Siege tragen ſollte.
General Bem fand daſelbſt nicht einen feſten Platz in den Händen der Ungarn. Es gab keine Infanterie, dafür ein tapferes, entſchloſſenes Volk, keine Cavallerie, aber vortreffliche Reiter, keine Armee, aber alle Ele⸗ mente, eine ſolche zu ſchaffen. Ein vollſtändiges Regi⸗ ment Szekler Huſaren, zwei Compagnien Szekler Grenz- ſoldaten, dreitauſend Honveds und zwei Batterien waren bei ſeiner Ankunft Alles, worüber er verfügen konnte. General Bem bedurfte fünf Wochen, um ſich ein Heer zu ſchaffen und daſſelbe zu organiſiren. Da es ihm an Metall gebrach, ſchuf er ſich Kanonen aus Baumſtämmen, die leicht zu transportiren waren und die trefflichſten Dienſte leiſteten.
In den erſten Tagen des Januar 1849, zu gleicher Zeit, als Windiſchgrätz ſeinen Einzug in Peſth hielt, drang Bem in Siebenbürgen vor. Sein Angriff war ſo heftig, daß die Heſterreicher theils bis Klauſenburg, theils in die Bukowina zurückgeworfen wurden. Die genannte Stadt wurde genommen. Binnen wenig Tagen waren zwei öſterreichiſche Corps aus dem Lande hinaus⸗ geſchlagen. Nach dieſen erſten glänzenden Erfolgen wandte ſich Bem nach Süden in das Sachſenland, wo ihn der öſterreichiſche General Puchner mit der zu den


