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daß Alles verloren war, ſeine Cigarre in die Pulver⸗ leitung, die zur Brückenmine führte. Aber die ſchützende Hand der Vorſehung waltete über dem großartigen Bau. Die Exploſion blieb ohne den gewünſchten Erfolg. Nur zwei Ketten wurden leicht beſchädigt, während der Oberſt ſelbſt ein Opfer ſeiner barbariſchen That wurde. Erſt nach einigen Tagen fand man den verkohlten und ver⸗ ſtümmelten Leichnam.
Als der Morgen anbrach, flatterten bereits hier und da auf den Wällen die ungariſchen Fahnen. Viele der aus der Ferne Zuſchauenden ſanken bei dieſem Anblick freudetrunken auf die Kniee und dankten dem Gotte der Krieger Arpad's. Hinter den Wällen dauerte indeß der Kampf noch immer fort. Die Beſatzung wehrte ſich heldenkühn. Jeder Schritt vorwärts mußte mit Säbel und Bajonett blutig erkämpft werden. Bald aber ver⸗ ſchwand eine ſchwarzgelbe Fahne nach der andern. Als die letzte dahinſank und dem grünweißrothen National- banner Platz machte, rief Görgei in freudiger Aufwallung: „Eljen Honved!“
Ein Kurier ſtand bereits geſattelt, die Siegesbot- ſchaft nach Debreczin zu bringen. Das Bulletin lautete à la Suworow:
„Hurrah! Buda! Görgei!“ Es war ſieben Uhr früh. Der Kampf war beendet.


