Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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Wenn es Dir blos um ein ſchönes Weib zu thun

iſt, ſprach Petrowitſch,ſo wüßt' ich eins. Ungariſch Blut

fließt freilich nicht in ihren Adern, es iſt eine Deutſche.

Ungar und Schwab bleibt ſich gleich. Erkläre Dich deutlicher.

Fünf Stunden von hier liegt Bardy⸗Caſtell, da wohnt ſie zu Beſuch. Ich hab Alles ausgekundſchaftet; aber das Schloß iſt eine Nuß, die geknackt ſein will; es wohnen Magharen drin.

Die eben ſuchen wir, ſagte der Centurio.

Das Caſtell iſt hoch gelegen und feſt.

Nicht höher und feſter als Albanhſchloß, das wir vor acht Tagen genommen. Verlohnt ſich's aber außer dem ſchönen Weibe, daß wir uns mit dem Neſt befaſſen? Du weißt, meine Walachen fallen nicht gern ohne Vor⸗ theil von der Bank.

Küche und Keller ſind in Bardy⸗Caſtell wohl be⸗ ſtellt, ſprach Petrowitſch.

Das wär' etwas.

An Schmuck und Gold wird's auch nicht fehlen, der Graf iſt reich und haben ſich neuerdings mehrere ſeiner Verwandten mit ihren Schätzen nach Bardy⸗Caſtell geflüchtet.

Ich glaube, Schmuck und Gold ziehen bei unſern Walachen noch ſtärker als Küche und Keller und das