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„Die ſind aus Nagh⸗Sink“, ſprach der eine Träger, „und lauter Edelleute.“
„Edelleute“, ſpottete der Centurio, indem er ver⸗ ächtlich ſich die bleichen Geſichter betrachtete;„was hieße bei dem Maghar nicht Edelmann! Boczkoros nemesseg*) ſind's, deren Edelhof aus einem Miſthaufen beſteht, wor⸗ auf ein Kirſchbaum wächſt. Wären es wenigſtens Kalbs⸗ köpfe oder Krautköpfe, die man verzehren könnte!“
Die herkuliſche Geſtalt des Centurio im Stahlhelm und Panzerhemd kehrte unwillig wieder zu dem alten Baumſtamm zurück, wo ſie wie gelähmt zuſammenbrach und in laute Klagen über die verlorene Tochter ausbrach.
Der eine Walache, welcher ſich ob der zahlreichen Köpfe, die er ausgeſchüttet, eines guten Lohns ver⸗ ſehen, brummte halblaut:„Die Köpfe der Eſterhazy, Batthyanyi und Palffy ſitzen für uns arme Walachen freilich zu hoch, da kämen eher die Köpfe von Tauſenden von uns an die Reihe als die ihrigen.““
„Wäre ich doch“, jammerte der Centurio,„in Jarovacz geblieben, dem Mädchen wäre kein Haar gekrümmt worden. Ich hätt' es behütet wie meinen Augapfel. Es war mein Liebling, mein Stolz.“
*) Der geringſte ungariſche Adel.


