Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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jenſeitigen Ufer angelangt, mitten in das daſelbſt be⸗ findliche Marktgewühl. Die Kanaſz waren zu Pferde hinterdrein. Der eine Büffel ſtürzte endlich und ward bald überwältigt, der andere aber wüthete zwiſchen den Marktzelten, Alles über den Haufen werfend und zer⸗ tretend. Da es kein anderes Mittel gab, des wüthenden Thieres Herr zu werden, warf endlich der eine Kanaſz und zwar vom Pferde aus ſein Hackerl mitten in das ſich überſtürzende Menſchengewühl und traf den Büffel ſo glücklich ins Genick, daß er ſofort zuſammenbrach. Stammt aus dieſer Bakonybevölkerung nicht auch der berühmte Schobri? erkundigte ſich Benno. Allerdings, verſetzte Wamba.Schobri war ein junger ſchöner Menſch von zweiundzwanzig Jahren. Er hatte binnen der drei Jahre ſeiner thatenreichen Laufbahn ſämmtliche Meierhöfe und Edelſitze in der Nähe des Ba⸗ konhwaldes unſicher gemacht und Angſt und Schrecken in weiter Umgegend verbreitet. Es währte lange Zeit, ehe man ſeiner und ſeiner vornehmſten Genoſſen hab⸗ haft werden konnte. Denn dieſe Kerle waren ebenſo ſchlau als kühn, und außerdem halfen ihnen die Bauern, wie das zu gehen pflegt, überall durch. Die Weinſchenken machten die Hehler und Müller und Meierhofspächter wußten ſich mit ihnen abzufinden. Endlich wurden ſämmt liche Panduren der umliegenden Comitate nebſt zahl⸗