Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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überglücklich, wenn der Gaſt nicht ſpröde thut, ſondern tüchtig zulangt.

Was verſteht man denn bei dieſen Bakonybe⸗ wohnern unter dem ſogenannten Hackerl, erkundigte ſich Benno,von dem ich ſo viel habe erzählen hören und womit ſie Wunderdinge verrichten ſollen?

Ah, der Czakany? erwiderte Wamba.Aller⸗ dings, das iſt ihre Hauptwaffe. Dieſes Hackerl, wie es die Oeſterreicher nennen, iſt ein kleines, zierlich geformtes eiſernes Beil an einem anderthalbelligen Stiele. Ge⸗ wöhnlich gebraucht man daſſelbe als Spazierſtock, dann auch als Hirtenſtab, auch um Holz damit zu fällen. Auch bei Wurfübungen ſpielt das Hackerl eine Hauptrolle. Man wirft es nach einem Ziele und erlangt durch jahre⸗ lange Uebung eine außerordentliche Fertigkeit darin. Auf dreißig bis vierzig Schritte trifft der Ka⸗ naſz jeden beliebigen Gegenſtand auf ein Haar. Ich habe ſelbſt in Peſth einmal einen ſehr merkwürdigen Fall erlebt. Ein paar Kanaſz hatten zwei Büffel nach der Hauptſtadt zum Verkauf getrieben, denn zu- weilen verſteigen ſie ſich von ihren Borſtenthieren in die höhere Naturgeſchichte. Die beiden Büffel waren wüthend geworden und durchgegangen Sie kamen in vollem Galopp den Bergweg von der Ofener Burg herab, jag-

ten über die Donaubrücke und ftürzten ſich, auf dem Stolle, Von Wien nach Vilagos. 11. 2