Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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Anſpruch nahm. Beide Männer waren ebenſo die ge⸗ feiertſten wie einflußreichſten Perſönlichkeiten der dama⸗ ligen Zeitperiode. Unmittelbar hinter ihnen ritten der Kriegsminiſter Meszaros, der heldenkühne Damjanies, der edle Schotte Guyon, der freiheitglühende Perczel, Klapka und andere kriegeriſche Notabilitäten.

Plötzlich trat Graf Stanislaus einen Schritt zurück und ſein Geſicht entfärbte ſich. Er hatte eine junge Dame erkannt, die ihr Roß in der Nähe von dem Koſſuth's tummelte und aus einem Körbchen den großen Volks⸗ mann fort und fort mit friſchen Roſen bewarf.

Es war Etelka, ſeine eigene Tochter.

Auch dieſes noch, ſprach der alte Magnat.Ver⸗ wünſcht ſei der Tag, der mich hierher geführt! Dann wandte er ſich zu ſeinem Sohne:

Iſtvan, eile ſofort hinab und mache dieſem Skandal ein Ende. Eine Bardy ſtreut dem Emporkömmling Blu⸗ men! Dieſer Menſch muß mit dem Satan im Bunde ſtehen.

Nach einiger Zeit trat Stephan mit der ſchönen Schweſter ins Zimmer. Reiche dunkle Locken umwogten das reizendſte Mädchenantlitz. Es war noch geröthet von patriotiſcher Erregtheit.

Etelka eilte auf ihren Vater zu, um ihn zu um⸗ armen, aber voller Grimm wandte ſich dieſer ab.