Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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welche in Italien fochten, ins Vaterland zurückkehren. Die Stellung des Erzherzogs⸗Palatin Stephan war bei dem übermächtigen Einfluſſe Koſſuth's und des Grafen Batthhanyi der öſterreichiſchen Regierung gegenüber eine immer ſchwierigere, faſt unhaltbare geworden.

An einem Fenſter des erſten Stockwerks des ſtatt⸗ lichen, am Donauquai gelegenen Hotels zum Könige von England ſtand eine hohe imponirende Geſtalt, deren Geſichtsausdruck und ſtets gefurchte Stirn das Lächeln verlernt zu haben ſchien. Düſter ſchaute der durchdrin⸗ gende und harte Blick auf die vorüberziehenden Vater⸗ landsvertheidiger, und die ununterbrochenen leidenſchaft⸗ lichen Eljenrufe ſchienen den Mißmuth dieſes Mannes nur zu vermehren.

Neben der hohen finſtern Geſtalt lehnte ein jüngerer Mann am Fenſter, welcher zwar ebenfalls den Ariſto⸗ kraten nicht verkennen ließ, aus deſſen Antlitz aber eine wohlthuende Milde ſprach. Die defilirenden Bataillone erweckten mehr ſein Wohlgefallen als ſeinen Mißmuth.

Es war derSohn des erwähnten ältern Herrn, welcher letztere Niemand anders als der altconſervative Graf Stanislaus Bardy, einer der älteſten Familien des ungariſchen hohen Adels angehörig.

Dem alten Magnaten ward endlich der kriegeriſche Lärm auf der Straße unerträglich. Er trat vom Fenſter