172
„Wie Hoheit belieben,“ erwiederte ruhig Fidelis, „Hoheit haben freie Wahl. Doch muß ich bitten, daß Hoheit Hochderv Entſchlußnahme definitio er⸗ kläre, da die ungeduldigen Tauharawier jeden Au⸗ genblick hereinzubrechen drohen.“
In der That entſtand auch mit einemmale ein entſetzliches Krachen, das eine Hofthor brach zuſam⸗ men und die wilden Geſellen ſtürmten in den Hof⸗ raum Das Ululao tönte furchtbarer denn je. Bereits kletterten einige ſchwarze Unholde an den Fenſtern des Gemachs empor und ſchienen den Kahameda von außen zu beliebängeln.
„Solche Unterthanenliebe iſt wirklich rührend,“ ſprach Fidelis.„Sehen Sie nur, Hoheit, wie Ihr treues Volk nach Hochdenſelben inbrünſtig Verlan⸗ gen trägt.“ In demſelben Augenblicke ſprang zugleich die Thüre des Gemachs auf, und zwei ſchwarze Un⸗ holde herein, die ſofort in ihrer Liebe und Anhäng⸗ lichkeit Hornickel'n zu würgen begannen.
„Halt, ich unterſchreibe,“ ſchrie dieſer mit em⸗ porgeſträubtem Haar und ſchüttelte mit Todesverach⸗ tung, um der ſchwarzen Liebhaber loszuwerden.
Kaum hatte ſich der Kahameda zum Unterſchrei⸗ ben bereit erklärt, ſo ließ auf ein paar Worte von⸗ ſeiten des Fidelis die getreue Unterthanſchaft von
—


