171
ſprechen beide genannten Herren das Geheimniß wie zeither gewiſſenhaft zu bewahren.
Paragraph V. Herr Philipp Strichelius erhält als Gratifikation als Reiſemarſchall vom Herrn Apol⸗ lonius Hornickel nach glücklicher Heimkehr die Summe von dreihundert Thalern zur Erweiterung ſeines Bar⸗ biergeſchäfts ausgezahlt, ſowie für ſein Schweigen über bewußten ſchwarzen Gegenſtand eine lebensläng⸗ liche Penſion von hundert Thalern.
Paragraph VI. Ueber die Königsfahrt nach Tau⸗ harawi und deren Abenteuer wird von ſämmtlichen Betheiligten das tiefſte Stillſchweigen beobachtet, in⸗ dem man den neugierigen Kirchbergern weißgemacht, daß ſich der Kultivirung des Morgenlandes diverſe Hinderniſſe in den Weg geſtellt hätten.
So geſchehen Inſel Otawati u. w
Als Fidelis das Dokument Hornickel'n vorlas und auf den dritten Paragraph kam, infolge deſſen der Wucherer zu ſeinem frühern ehrenwerthen Hand⸗
werk zurückkehren ſollte, wollte er von neuem aus
der Haut fahren; desgleichen, als die Sprache auf
Gratifikativn und Penſionirung des Strichelius kam.
„Nein,“ rief er,„das iſt Thierquälerei, das iſt mehr als ein Menſch zu ertragen vermag. Dieſen Satanskontrakt unterſchreib' ich nicht.“


