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„Laßt mich die Sache vermitteln,“ ſprach Fide⸗ lis, dazwiſchen tretend,„und auf kürzeſtem Wege in Ordnung bringen. Was gebt Ihr Eurer Tochter mit, ſo Herr Bachmann die Einwilligung gibt, Euer Schwiegerſohn zu werden und Euch von den Tauha⸗ rawiern zu befreien?“
Selbſt in dieſer außerordentlich kritiſchen Lage konnte der Geizhals ſeine Natur nicht verläugnen.
„Hundert Thaler bar,“ rief er zitternd.
„Hundert Thaler,“ ſprach Fidelis,„ſchämet Euch! Herr Bachmann, ſo er die Heimat noch glücklich erreicht, will Oekonom werden. Was ſind hundert Thaler?“
„Ich will meine Butter von ihm nehmen,“ ver⸗ hieß Hornickel.
„Dieſe miſerable Ausſtener,“ ſprach Bachmann, „iſt derart, daß ich auf das ganze Projekt verzichte. Behaltet Eure Tochter.“
„Ululao— Ululav— Ululao“— tönte es von neuem.
„Zweihundert Thaler,“ jammerte Hornickel. „Was da,“ rief Fidelis,„ſagt 3 ehntauſend, ſonſt iſt alle Unterhandlung abgebrochen.“
Zehntauſend!“ ſchrie entſetzt der Wucherer und fiel von neuem um wie ein Sack.


