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ſeine Stelle. Hornickel hat nie erfahren, daß unter der ſchwarzen Larve einer der Verſchworenen geſteckt.
Tugendreich führte die Wirthſchaft des väterli⸗ chen Hauſes bis auf weitere Verhaltungsbefehle fort, während Fiſchel in ſorgenfreien Ruheſtand trat und nur zu leichten Dienſtleiſtungen für das Haus Hor⸗ nickel gehalten war.
Auch für Mutter Friedberg war geſorgt. Sie erhielt ihr Vermögen wieder, nebſt ſämmtlichen Ver⸗ zugszinſen. Es war nicht groß, reichte aber voll⸗ kommen hin, die alte Frau vor Nahrungsſorgen ſicher⸗ zuſtellen; wie denn ebenfalls Hornickel eine Summe für das Studium Ehregott's berappen müſſen. Auch ſtand der Wucherer jetzt nicht mehr dem be⸗ freundeten Verkehr zwiſchen ſeiner Tochter Tugend⸗ reich und der Mutter Friedberg im Wege.
Die Abreiſe der Geſandtſchaft mit Hornickel und deſſen Reiſemarſchall war in aller Stille erfolgt. Als eines Morgens die Kirchberger aufſtanden und ſich eben zum Frühſtück niederſetzen wollten, lief die große Kunde durch die Stadt: Sie ſind fort! Auf der Poſt erfuhr man nur ſoviel, daß die Reiſe direkt nach Hamburg gegangen.
Jetzt gewann Kirchberg und Umgegend Muße, über das außerordentliche Ereigniß im allgemeinen,


