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des Grafen Alphons, auf der andern von dem Neide und der Eiferſucht des arnheim'ſchen Schweſternpaares auf das Schmerzlichſte verfolgt ward.
Da die Leidenſchaft des Grafen für den pikan⸗ ten Gegenſtand', wie er ſich auszudrücken pflegte, von Tag zu Tag immer rückſichtsloſer hervortrat, ſo hatten die weiſen Ermahnungen, die Fidelis den beiden Schweſtern gegeben, nicht lange widergehal⸗ ten, und der eine Zeitlang mit Mühe unterdrückte Haß brach bald gegen die arme Marie nur umſo heftiger und verletzender hervor. Graf Alphons ge⸗ fiel ſich ſeit jenem Abende in der Rolle eines Haus⸗ freundes in der Familie und wiederholte ſeine Be⸗ ſuche in immer kürzern Unterbrechungen. Wie ſchmei⸗ chelhaft dieſe hochgeborne Bekanntſchaft anfangs für die Familie war, weil man daran die kühnſten Hoff⸗ nungen knüpfte, ſo durchſchauten doch zu bald Eltern, wie Töchter, daß des Grafen Beſuche weniger der Familie, als der Marie galten. Die Aufmerkſamkei⸗ ten, welche Alphons der armen Pachterstochter zu⸗ theil werden ließ, und die oft ſelbſt in eine Rück⸗ ſichtsloſigkeit gegen die Töchter des Hauſes ausarte⸗ ten, mußten bald auch den leiſeſten Zweifel nieder⸗ ſchlagen, daß es der Graf entſchieden auf eine Er⸗ oberung des Herzens des frommen Kindes abgeſehen


