gekünſteltes herzhaftes, freudiges Lachen aus— hah hah hah!“
„Hah hah hah,“ platzten Moritz und James her⸗ aus, wozu ſich dasmal auch Strichelius geſellte.
Obſchon Hornickel dieſe ausgelaſſene Heiterkeit etwas ſonderbar fand, entſchuldigte er ſie doch mit den kurioſen Gebräuchen jenes hinteraſiatiſchen Lan⸗ des. Auch erſchien ihm dieſe Fidelität inſofern von guter Vorbedeutung, weil er daraus ſchloß, daß er wirklich das richtige und geſuchte Familienwappen auf der Schulter trage. Um ſich hierüber aber vollkommen Gewißheit zu verſchaffen, frug er, zumal die Heiterkeit hinter ſeinem Rücken gar kein Ende nehmen wollte:„Iſt's denn die rechte?“
Fidelis, nachdem er ſich hinlänglich ausgelacht, fand zuerſt wieder Kraft, um Rede zu ſtehen. Er erwiederte daher auf Hornickel's Frage ſo ernſt wie möglich:„Dem Anſchein nach iſt es die rechte. Ob ſie es in Wahrheit iſt, wird ſogleich die Unterſu⸗ chung ergeben.“
„Was ſoll denn noch unterſucht werden?“ erkun⸗ digte ſich Apollonius, ohne ſich umzublicken, weil das ihm verboten war.
„Mufrid,“ ſprach Fidelis ernſt,„thut, was Eu⸗ res Amtes und wetzt die Meſſer.“


