Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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und ſolcher Stunden muß es auch geben, ſoll der himmliſche Läuterungsprozeß ſeinen Fortgang haben tönten, wie eine Antwort von jenſeit, Harmonika⸗ akkorde durch die Nacht und eine ſanfte, wohllau⸗ tende Stimme ſang:

Was iſt's, daß ich mich quäle? Harr' Seiner, meine Seele,

Harr' und ſei unverzagt.

Du weißt nicht, was Dir nützet; Gott weiß es und Gott ſchützet Getreulich den, der nach Ihm fragt!

Die kleinſte meiner Sorgen

Iſt dem Gott nicht verborgen,

Der alles ſieht und hält;

Und was Er mir beſchieden,

Das dient zu meinem Frieden,

Wärks auch die größte Laſt der Welt!

Wie die Stimme eines Engels klangen dieſe Worte, die aus dem Hintergrunde des Gartens kamen, an das Ohr und Herz Mariens. Anfangs war ſie, in der Furcht, beobachtet zu ſein, erſchrocken zurückgefahren; aber trotzdem lauſchte ſie innerhalb des Fenſters, ſo daß ſie kaum zu athmen wagte. War dieſer himmliſche Gruß nicht auch ein Lied des treff⸗ lichen Mannes, über welchen die hochgebildeten Fräu⸗

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