Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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wie es unter wahren, immer ſein ſollte.

Zur Sache! drängte unmuthig der Wucherer.

Auch ich habe meine Geheimniſſe, guter Hor⸗ nickel, ſo gut, wie Ihr.

Hornickel glaubte jetzt den Barbier ebenſo zu fangen und in den Sack ſtecken zu können, wie er darin ſtack.

Wenn ich von dieſem Hallunken, ſprach er zu ſich,ebenfalls etwas erfahren könnte, was die Welt nicht wiſſen ſoll, ſo wollt' ich ihn bedreißigthalern!

Hornickel nahm alſo einen ganz andern und zwar einen höchſt theilnehmenden, freundſchaftlichen und vertrauenerweckenden Ton an. Strichelins, ſprach er,was Euer Herz be⸗ laſten mag, wär's ein Verbrechen, ſchüttet es aus in den Buſen des Freundes. Es trägt ſich, glaubt mir, leichter, ſobald die verwandte Seele mittragen hilft. Alſo macht Euch leicht, Strichelius, ſchafft Euch Luft. Euer Beichtvater kann nicht verſchwiege⸗ ner ſein. Faßt Vertrauen. Alſo, Strichelius, wel⸗ ches Verbrechen belaſtet Eure kummervolle Seele? Wie heißt das Geheimniß, wozu Ihr die dreißig Thaler vonnöthen habt? Habt Ihr jemand um⸗ gebracht und wollt Ihr die Verſchwiegenheit eines

guten und lieben Freunden