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„Sie ſei das Band der zärtlichſten, unzertrenn⸗ lichſten Freundſchaft.“
„Sie ſei es,“ ſprach der Barbier.„Auch habe ich bereits während Eurer Bewußtloſigkeit Sorge getragen, daß das Geheimniß unenthüllt bleibe. Ich habe das Rattenlager auf eine Weiſe mit Flanell vernäht, daß es jedem Menſchenauge verborgen bleibt.“
„Edler Menſch! Ich muß Euch nochmals ans Herz ſchließen.“
Dieſes zarte Band der Freundſchaft zwiſchen Hornickelin und dem Barbier ſollte indeß bald be⸗ deutend aufgelockert werden, indem Letzterer bereits nach acht Tagen in Verhältniſſe gerieth, wohin nach Hornickel's Anſicht der edelſte Menſch gerathen kann. Strichelius ging darum, als er ſich in der erſten Geldverlegenheit befand, an Hornickel's Hauſe nicht vorüber, ſondern ging hinein.
Hornickel war währenddeß in jenen geſunden, nüchternen Zuſtand zurückgekehrt, wo die Akkorde des weichen Gemüths weniger vernehmbar tönen und die kühlen Operationen des Verſtandes ihr unerquicklich Werk beginnen.
Als daher Strichelius mit ſeinem gelinden Pumpe hervorrückte, that Hornickel gar nicht, als ob er ihn recht verſtehe. Er ſchien ſich auf die beſchriebene
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