Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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den Körper erwachte bald wieder die alte Wucher⸗ ſeele.

„Ich bedarf Eurer jetzt wirklich nicht mehr, Strichelius,“ ſprach Hornickel;„ſo Ihr einmal des Tages nachfragt, iſt es hinreichend. Geht getroſt Euern übrigen Geſchäften nach.“

„Ich möchte Euch nicht gern allein laſſen. Ihr bedürft der Pflege.“

„Das kann meine Tochter verrichten, geht nach Hauſe, Strichelius. Es wäre Lurus und koſtſpielig, wollt' ich Eure Zeit länger auf ſo völlig nutzloſe Weiſe in Anſpruch nehmen. Seht, ich kann mich ſchon etwas emporrichten; kann auch rufen, wenn ich etwas benöthigt bin.“

Als trotzdem Strichelius zögerte und nicht ſo⸗ fort nach der Mütze griff, ſiegte der alte Grobian in dem Wucherer.

„Scheert Euch zum Satan!“ rief er,„ich brauch' Euch nicht mehr, die Rechnung wird ohnehin gepfef⸗ fert ausfallen. Doch halt, bevor Ihr geht, ich weiß nicht, es grimmt mich abſcheulich im Nacken und ich kann mit der Hand nicht recht dazu. Alſo krabbelt mich einwenig, dann könnt Ihr gehen. Ihr braucht bloß mit der Hand auf der Flanelljacke etwas hin und her zu fahren.“