Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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blieb ſie aber ſitzen. Es bedurfte ſehr langer Zeit, ehe er ſich von ſeinem Entſetzen erholte. Zugleich ging die zeitherige Sorge der Mutter wegen ſorg⸗ fältiger Verheimlichung des abſcheulichen Thieres auf ihn über. Seine Mutter verfertigte mit eigener Hand und unter manchem Seufzer eine für die Ratte eigens berechnete und konſtruirte Flanelljacke, welche Hornickel nie ablegte und beim Wechſel mit einer neugewaſchenen ſtets alle mögliche Vorſichts⸗ maßregeln gegen Ueberraſchung traf. Bei ſolchem Flanelljackenwechſel gab es keinen Riegel, den er nicht vorgeſchoben, kein Schloß, das er nicht vorher gewiſſenhaft hinter ſich zugeſchloſſen hätte. Gleichwohl wollte es ein bös Geſchick, daß das Geheimniß eines Tages doch verrathen und gerade in die Hände eines Mannes kommen ſollte, der kein Bedenken trug, davon den möglichſten Nutzen zu zie⸗ hen. Dieſer Mann war, wie der Leſer bereits in Erfahrung gebracht hat, niemand anders als Herr Philipp Strichelius. Die intereſſante Entdeckung war folgendermaßen vor ſich gegangen. Hornickel hatte ſich bei einer Holzverſteigerung im Friedewalde, wo er den armen Leuten ſelbſt das letzte Kläfterchen

Holz wegerſtand, um es ſpäter mit umſo größerem

Vortheil loszuſchlagen, bei einem ſtürmiſchen, naß⸗