Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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Erſtes Rapitel.

Suchet einen Frühlingstag, einen recht ſchönen, ſo aus dem letzten Viertel des Maien oder dem erſten des Juni, wo das Auge ſich trinkend verliert im himmliſchen Blau, wo es blüht und duftet und Glockentöne wie Frühlingsevangelien durch die Land⸗ ſchaft ziehen ein ſolcher Frühlingstag war es, als in einer reich von Jelängerjelieber umblühten Laube ein junger Mann ſaß, mit einem Herzen, in dem es gar nicht frühlinghaft ausſah. Er hatte das Haupt trauernd auf den Arm geſtützt. In der Hand hielt er einen erbrochenen Brief, deſſen Inhalt alſo lautete:

Mein inniggeliebter Sohn!

Faſſe Dich, mein guter Sohn, denn ich ſchreibe mit blutendem Herzen und bebender Hand. Heute 1857. XVII. König v. Tauharawi. I. 1