des Kaiſers ein Hoffnungsſchimmer zur friedlichen Ausgleichung. Er geht mit großen Schritten, vom Koͤnige von Neapel begleitet, in dem Hauptgange des Marcoliniſchen Gartens auf und ab. Da meldet der dienſtthuende Adjutant den Grafen Narbonne, welcher ſo eben von Prag angelangt ſei.
Qu'il vienne! ruft Napoleon, und in wenig Mi⸗ nuten erſcheint der zeitherige Botſchafter am Wiener Hofe. Der Koͤnig von Neapel verliert ſich in die ent⸗ legnern Partien des Gartens, der Miniſter Maret wird gerufen.
Nun, Narbonne, fragt Napoleon, was bringen Sie?
Sire! den Krieg mit Oeſtreich, iſt die in⸗ haltsſchwere Antwort.
Und meine letzte Willensmeinung durch Bubna, worin ich alle Forderungen Oeſtreichs bewillige? fährt der Kaiſer fort.
Herr von Metternich geſteht zu, rte der Ge
neral, daß die Zugeſtaͤndniſſe Ew. Majeſtat am zehn⸗ ten noch den Frieden haͤtten herbeifuͤhren koͤnnen. Jetzt ſei es zu ſpaͤt. Man habe ſich von Neuem an
den Kaiſer Alexander zu wenden, der ſtuͤndlich zu
Prag erwartet werde.


