Wenn es den Herren Geſandten in Prag mit dem Frieden Ernſt wäre, erwiderte Ruffus, wurden ſie nicht vier Wochen mit bloßen Formen verloren haben; ich glaube jetzt an keinen Frieden.
Ich auch nicht, geſtand Eugen. Noch eine
Schlacht und die Leute werden zur Vernunft kommen.
Die drei kehrten nach Hauſe zuruͤck, wo man dem Barbanegre, der morgen mit der alten Garde nach Bautzen aufbrechen ſollte, eine kleine Abſchiedsfete gab.
Am andern Tage gewann die Stadt ein ganz anderes Ausſehen. Die Trommel ſchlaͤgt Laͤrm, die Poſtchaiſen fahren auf der Straße nach Mainz zuruͤck, die Fourgons eilen in die Hauptquartiere, die jungen Offiziere erſcheinen zu Pferde. Jeder iſt wieder in das kriegeriſche Gewand gekleidet; der Militairluxus wird in die Felleiſen gepackt. Man erblickt nur noch den Glanz der Lanzen und der Bayonette. Die Truppen defiliren, die Lager werden oͤde und Alles wälzt ſich auf der Straße nach Bautzen dahin.
Es war am 15. Auguſt, Nachmittags zwei Uhrz bereits hat Napoleon ſeine Reitpferde und Relais vorausgeſchickt; ſein Reiſe-Wagen iſt vor dem Thore des Marcoliniſchen Palaſtes vorgefahren. Alles iſt zum Aufbruch bereit. Noch lebt in der Bruſt


