Dem Fräulein von Grünewald verſchaffte Spangenheim, zum Lohn für treu geleiſtete Freundſchaftsdienſte, einen Mann aus ſeinem Büreau, als er ſelbſt an der Spitze eines ſolchen ſtand. Vor einigen Jahren trat der brauchbare Diplomat in das Miniſterium eines kleinern Für⸗ ſten; zwei Monate darauf ließ er ſich von ſeiner alten Frau ſcheiden, heirathete ein blühendes Fräulein aus einem der älteſten Adelshäuſer des Landes, und wußte ſich in der Gunſt ſeines Für⸗ ſten zu erhalten.
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