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Der Diplomat : Novelle / von Ludwig Storch
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eine ganze Schwadron bei der Hand, und wenn das nicht gleich zieht, ſo liegt der Beſtie der Knittel auf dem Buckel. Auf dieſe Weiſe und mit ſeiner großen Thätigkeit hat er mir auch meine Güter alle in die ſchönſte Ordnung ge⸗ bracht und mir die Oekonomie wieder herrlich eingerichtet. Ich und meine ſelige Frau— Gott ſey ihr gnädig! ſie war eine ercellente Frau, aber von der Wirthſchaft verſtand ſie ſo wenig, wie ich vom Griechiſchen— wir hatten mehr Schul⸗ den, als Haare auf dem Kopfe; da nahm mir der liebe Gott die Frau und ſchickte mir dafür meinen braven Schwiegerſohn zuz nun ſteht bei mir Alles im ſchönſten Flor und Niemand in der Welt kann ſagen, daß ich ihm einen Groſchen ſchuldig bin. Was?“

In dieſem Augenblick trat der Lieutenant aus der Thüre des Badehauſes und rief:„Aber zum Donnerwetter! Schwiegervater, wo bleiben Sie denn? Lottchen läßt Ihnen ſagen, Sie möchten doch ein Mal aufhören zu ſchwatzen. Der Poſt⸗ knecht will ja ſein Trinkgeld haben.“*

„Herrgott!“ rief der Alte fortſpringend,

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