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altadligen Familie von Müllersdorf entſproſſen und kaiſerlich öſtreichiſcher Offizier bin.“
„Müllersdorf!“ rief Herr von Hochmanns⸗ dorf, machte große Augen und zog das Maul ſchief, eh' er aber daſſelbe zum Sprechen auf⸗ that, drängte ſich Reinecke zwiſchen beide und ſagte mit geläuſiger Zunge:
„Es iſt nicht zu läugnen, in der rohen Na⸗ tur liegen die Elemente chaptiſch durch einander, und dies ungeordnete Verhältniß iſt ſich gleich im Reiche der Materie, wie der Idee. Aber der Menſch hat ſeinen Verſtand dazu, daß er ordne, klaſſificire und ſich des rohen Stoffes ſo bemei⸗ ſtere, daß er unter ſeiner Hand ein ganz andrer wird. So entſteht die Kultur. Es iſt heilige Pflicht, dieſe Ordnung beizubehalten und nicht zu⸗ zulaſſen, daß die Welt wieder in das alte Chaos zurückſtürze. Laſſen Sie mich ein Beiſpiel vom Ackerbau brauchen. Die Natur hat die Erde geſchaffen, hier Land, dort Meer, dort Felſen 2, auf dem Lande wachſen Kränter, Sträuche, Bäume, alles bunt durch einander. Allein nichts bringt rechten Nutzen; es iſt keine Ordnung, keine


