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wird auf marmorne Poſtamente, weiß ich nicht, aber ſo viel weiß ich, daß ihre Gräber dereinſt nicht leuch⸗ ten werden in der heiligen Mitternacht.
L. das Mädchen mit dem goldnen Sterne.
Es iſt im Himmel eine bekannte Sache, daß der liebe Gott für jedes Menſchenkind, das hier geboren„ wird, einen Engel auswählt, der dafür zu ſorgen hat, daß ſein Schützling vor den zahlreichen Gefährlich⸗ keiten des Lebens ſorgſam bewahrt bleibe. Man 3 frage jede Mutter, die der Himmel mit einem Häuf⸗ lein Kinder geſegnet hat, ob es wohl möglich, daß dieſe Kleinen in ihrer Unerfahrenheit, Jugendluſt und ihrem Jugendübermuthe nur vierundzwanzig Stun⸗ den vor Schaden zu behüten wären, ſobald ſie nicht unſichtbar von Engeln bewacht und beſchirmt würden. Bis zum zehnten Jahre hätte die Hälfte der Kinder Arme und Beine gebrochen, wenn ihnen nicht himm⸗ liſcher Schutz zur Seite ſtände. Kommt nun doch ſo ein Kindlein zu Schaden, wie wir ja manchmal erleben, ſo hat ein Engel aus irgend einem Grunde nicht die gehörige Vorſicht beobachtet, wodurch er ſich im Himmel ſtets großer Verantwortung ausſetzt. Im Allgemeinen aber verwalten die Engel mit be⸗ wunderungswürdiger Aufmerkſamkeit und Sorgfalt ihr ſchönes Amt, weil es außerdem mit unſerer ver⸗ ehrten Kinderwelt gar ſchlimm ausſehen möchte. Wie oft fallen die Kleinen tagtäglich auf dieſer Erde von Stühlen, Tiſchen und ſelbſt die gefährlichſten Treppen— hinab! Wir eilen erſchrocken hinzu, voller Beſorgniß, die Kleinen müßten keinen ganzen Knochen am Leibe
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