Teil eines Werkes 
Supplemente 2. Band, Der Weltbürger : historischer Roman aus den Jahren 1830-1832 : 2. Theil (1857)
Entstehung
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ten, deren Berathungen wir beigewohnt, dem wilden Landvolke, das ſie durch Branntwein berauſcht hatten, angeſchloſſen. An ihrer Spitze ſchritt Guido, für den ein Lebehoch über das andere zu dem Nachthimmel empor tönten. Georg befand ſich in Mitten der Land⸗ leute, und auch ihn ließ man hoch leben, namentlich deshalb, weil er den Schloßvoigt Jonas ohne Gnade und Barmherzigkeit in die Gruft geſtürzt hatte.

Der alte Hufſchmied war jetzt bei dem äußern Thore angelangt. Er führte mit ſeinem Rieſenhammer und mit einer Kraft, die man dem alten Manne nicht zuge⸗ traut hatte, einen ſo furchtbaren Schlag gegen den einen Thorflügel, daß derſelbe aus allen Fugen zu wanken begann.

Gnade, Gnade! rief jetzt eine Stimme von innen, welche dem Landjäger angehörte, der von dem Doctor Stephani mit dem Commando der Schloßvertheidiger beauftragt worden war, und der den gemeſſenen Befehl hatte, den Stürmenden den Eintritt ſo lange als mög⸗ lich zu verwehren.

Schont unſer Leben, fuhr die Stimme fort,und wir wollen Euch alle Thore öffnen.

Der Hufſchmied ließ ſich aber durch dieſe Worte nicht abhalten, mit ſeinem furchtbaren Hammer gegen das Thor zu ſchlagen, welche Schläge das Gebrüll der Bauern übertönten und laut in den nahen Bergen und Wäldern wiederhallten.

Georg, welcher der Nüchternſte unter den Landleu⸗ ten war, ſprang jetzt vor und rief der Schloßbe⸗ ſatzung zu:

Gebt uns den Stephani heraus und Euer Leben ſoll geſchont bleiben.

Keine Schonung, ſchrieen die herbeikommenden betrunkenen Bauern,ſchlagt Alles todt, kein Stein

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