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ſchrieb aus dieſer Hauptſtadt an den Senat, um den⸗ ſelben in Kenntniß zu ſetzen, daß ihm der Preßbur⸗ ger Friedenstractat vald vorgelegt werden würde. „Ich wollte,“ hieß es in dem Schreiben,„Euch die Friedensbedingungen in einer feierlichen Sitzung in Perſon ankündigen, da ich aber mit dem Könige von Baiern die Vermählung ſeines Stiefſohnes des Prinzen Eugen mit der Prinzeſſin Auguſte be⸗ ſchloſſen hatte, und zu München zu der Zeit anweſend war, wo die Vermählung gefeiert werden ſollte, ſo konnte ich mir die Freude nicht verſagen, das junge Brautpaar, von welchem beide Theile die Muſter ih⸗ res Geſchlechts ſind, ſelbſt zu vereinigen. Meine Ankunft in der Mitte meines Volkes wird daher um einige Tage verzögert werden. Dieſe Tage werden meinem Herzen lang vorkommen; aber nachdem ich mich unaufhörlich den Pflichten eines Soldaten ge⸗ widmet habe, finde ich eine liebevolle Erholung dar⸗ in, mich mit den Pflichten eines Familienvaters zu beſchäftigen.“
So ſchuf die Schlacht von Auſterlitz neue
Königreiche und vermiſchte bürgerliches und fürſtliches Blut, und dies war der Anfang jenes Syſtems, wodurch Napoleon„Könige zu ſeinen Schildwachten und Throne zu ſei⸗ nen Grenzthürmen machte.“
Während ſich der Kaiſer noch in Baiern aufhielt, trafen die großen Staatskörper und die Bevölkerung von Paris die außerordentlichſten Vorkehrungen, den Sieger von Auſterlitz würdig zu empfangen.
Das Tribunat machte den Anfang. Es be⸗ ſchloß: 44
„Dem Helden, der durch ſeine Wunderthaten das
Lob unmöglich gemacht, einen Beweis der Bewunde⸗
Stolle, ſämmtl. Schriften. XXII. 41


