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die Adler von Frankreich, Oeſtreich und Ruß⸗ land. Seien Sie überzeugt, die Nachwelt wird den Sieger ſchon heraus finden.“
Nachdem ſich der Intendant der Antiken entfernt hatte, wünſchte der General Rapp den Kaiſer zu ſprechen.
Napoleon's Geſicht erheiterte ſich.
„Gott ſei Dank,“ rief der Monarch,„das iſt kein Schmeichler. Der Brave ſoll kommen.“
Rapp trat ein und erklärte, daß er von ſeinen Wunden von Auſterlitz vollkommen hergeſtellt ſei und wünſche, wieder in activen Dienſt zu treten.
„Meinetwegen,“ ſprach der Kaiſer,„ich habe nichts dagegen. Doch apropos, als ich Dich das letzte Mal ſah, habe ich Dir mitzutheilen vergeſſen, daß Du Diviſionsgeneral geworden biſt. Beeile Dich daher, einen Stern mehr Deinen Epauletten beizu⸗ fügen.“
Als ſich hierauf der General zum Zeichen ſeiner Dankbarkeit verneigte und abtreten wollte, hielt ihn der Kaiſer mit den Worten zurück:
„Aber Rapp, vor allen Dingen ſorge dafür, daß Du nicht immer gleich verwundet wirſt; die wie vielſte Bleſſur iſt das nicht ſchon? Das wird ja ſonſt lächer⸗ lich. Du biſt wie der Murat, der auch wie ein Blinder drauf los ſtürzt. Dann biſt Du gezwungen, das Bett zu hüten, während wir andern uns ganz wohl befinden. Rapp ſage nmir, wärſt Du wirklich ſchon im Stande ein Wenig zu reiſen?“
„Ich bin Alles im Stande, was Ew. Majeſtät befehlen!“
„In dieſem Falle,“ fuhr der Kaiſer fort,„wirſt Du Maſſena, den ich durch den mittlern Maille⸗ bvis bereits vorläufig über die Affaire von Auſter⸗


