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Der Schah ſah den Unterbrecher mit einem ma⸗ jeſtätiſchen Blicke an.
Wenn ich erzähle,“ ſprach er,„bitt' ich mir Ruhe aus.“
„Ja wohl,“ rief es von allen Seiten,„man un⸗ terbreche den Schah nicht.“
Der Schah, nach dieſer erhaltenen Satisfaction, fuhr fort:
„Alſo Seine Majeſtät liebt es beim Spiel, und namentlich beim vingt-un, ſeine Generäle zu beſchum⸗ meln. Durch dieſes corriger la fortune befindet ſich der Kaiſer natürlich ſtets im Vortheil. Dieſe Tage nun ſpielte er wieder mit den genannten Generälen und hat faſt das ganze Geld zuſammen gewonnen. Wohlgefälligen Blicks betrachtet er den vor ihm lie⸗ genden Goldhaufen, und um den armen Rapp, der wegen ſeiner Ehrlichkeit am Meiſten verloren, noch mehr zu ärgern, hält er ihm einen der gewonnenen Napoleon's hin und fragt:„Nicht wahr, Rapp, Deine Landsleute, die Deutſchen, haben dieſe klei⸗ nen Napoleon's gern.“
„Ja wohl,“ erwiedert der brave General,„lieber als den großen.“
Allgemeines Lachen und Bravorufen belohnte den Schah, welcher ſich genöthigt ſah zur Stärkung ein friſches Glas zu ſich zu nehmen.
„Nun, was ſagte denn der Kaiſer zu dieſer Ant⸗ wort?“ frugen Einige.
„Der kleine Korporal lachte,“ ſprach der Erzäh⸗ ler, und hat gerufen:„das nenne man deutſche Gradheit.“
Die luſtige Geſellſchaft, welche in Folge der ge⸗ noſſenen Getränke immer lärmender wurde, ſtieß mit den Gläſern aneinander und brachte erſt dem Kaiſer,
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