Teil eines Werkes 
21. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 2. Band (1854)
Entstehung
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mand, Du mußt mir ein Paar Zeilen an das Mäd⸗ chen mitgeben.

Armand ſah ſeinen Bruder verwundert an.

Man kann oft nicht wiſſen, wie es das Schick⸗ ſal fügt, ſprach erſterer weiter;ich kehre bald nach Europa zurück, und da hab' ich doch eher Gelegen⸗ heit ſie auszukundſchaften, als Du hier. Glaube nur, daß ſich das arme Kind in gleichem Grade um Dich ängſtiget, als Du Dich um ſie. Bei Liebes⸗ leuten iſt das nicht anders. Kann ich ihr alſo, nota bene, wenn ich fie irgend wo aufſpüre, ein Briefchen von Dir zuſchieben, ſo werd' ich ihr zum Elias, der ſie mit Himmelsmanna verſorgt, ein ſündfluthlicher Täubrich, der ihr das Oelblatt bringt.

Ach, ſprach Armand,ich habe die Hoffnung, ſie je wieder zu ſehen, für immer aufgegeben.

Allerdings, bemerkte Guiſeppe,weit genug ſeid ihr vor der Hand aus einander, aber die Hoff⸗ nung ſoll man drum nicht verlieren, da behielte der Menſch ja gar nichts mehr.

Wohlan, ſprach Armand nach einigem Nach⸗ ſinnen,ich will Dir ein Paar Zeilen mitgeben, der Unterfinkende klammert ſich ja an einen Stroh⸗ halm.

Sehr richtig, bemerkte der Seeoffizier,wenn es auch nichts nützt, ſo kann es doch nichts ſchaden.

Wie lange verbleibt ihr bei uns? frug Ar⸗ mand angelegentlich.

Es hieß anfangs acht Tage, antwortete Gui⸗ ſeppe,aber die Diana iſt von den Engländern zu arg mitgenommen worden, da dürfte es wohl ein Wenig länger dauern.

In der That bedurfte man ganzer vierzehn Tage, eh' die Fregatte, auf welcher Guiſeppe angekom⸗