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ein und ergriff die Flucht. Die Engländer rauſch⸗ ten donnernd nach; aber die Retirade der Diana war blos ein glückliches Manöver; durch eine ge⸗ ſchickte Wendung ſchnitt ſie ihren Verfolgern den Wind ab, erhielt dadurch einen bedeutenden Vorſprung, und lief mit zerſchoſſenen Segeln und einem zertrüm⸗ merten Maſte, unter allgemeinem Jubel der zahlreich an den Ufern verſammelten franzöſiſchen Beſatzung, in den Hafen ein, welchem Beiſpiele die beiden Cor⸗ vetten unmittelbar folgten.
Der engliſche Admiral, wüthend, dieſe Priſe, die er ſchon in der Taſche zu haben glaubte, entſchlüpfen zu ſehen, verfolgte den Flüchtling mit unerhörter Ver⸗ wegenheit bis unter die Hafenbatterien. Da aber er⸗ hoben die Vierundzwanzigpfünder von allen Baſtionen mit Einem Donnerſchlage ihr erdbebenartiges Ge⸗ brüll, ſo daß der Feind augenblicklich auf die hohe See zurück zu flüchten gezwungen war.
Die Diana hatte an Mannſchaft und Takel⸗ werk bedeutend gelitten. Sie zählte eine anſehnliche Zahl Todte und Verwundete. Sie war direct von Rochefort ausgelaufen und brachte die erſte Nachricht von dem bevorſtehenden Ausbruche des Kriegs mit Oeſtreich.
Da jedes Schiff, das unmittelbar aus Europa kam, für die franzöſiſchen Coloniſten und Colonialtruppen von beſonderm Intereſſe war, weil ein Jeder hoffte, Nachricht von den Seinigen zu erhalten, ſo war auch diesmal der Landungsplatz mit Menſchen bedeckt. Auch Ar⸗ mand befand ſich darunter und ſeine Bruſt belebte ſich mit der Hoffnung, endlich einmal die ſo heiß erſehnte Antwort des Generals Junot zu erhalten. Er konnte kaum den Augenblick erwarten, wo die Kiſte, welche die Briefſchaften enthielt, auf dem Poſt⸗


