Teil eines Werkes 
21. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 2. Band (1854)
Entstehung
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geſtellt wurden, befand ſich auch die des Ingenieurs, welcher die kaiſerliche Barake erbaut und gleichzeitig die innere Ausſchmückung beſorgt hatte; für Letztere waren nicht weniger denn dreißigtauſend Franken angeſetzt.

Der Großmarſchall erſchrak gewaltig beim Anblick dieſer Summe. Er wagte es nicht, ſie zu berichtigen, ohne den Kaiſer zuvor davon in Kenntniß geſetzt zu haben. Der Ingenieur verſicherte, daß keiner der Artikel zu hoch angeſetzt und er bei deren Einkauf die größtmöglichſte Sparſamkeit beobachtet habe. Am andern Tage ward er ſelbſt vor Napoleon beſchie⸗ den, welcher gerade vor der Karte von Deutſchland ſtand.

„Aha, Sie ſind es, mein Herr Ingenieur,“ ſpricht der Kaiſer,„welche Idee haben Sie denn eigentlich gehabt, als Sie bei der Ausſtaffirung dieſer erbärm⸗ lichen Barake ſo viel Geld verſchwendeten?“

„Sire,“ antwortete Sorti,„ich habe nichts ge⸗ than, als Punkt für Punkt die Inſtructionen von Ew. Majeſtät Architekten befolgt.“

„Wie ſo? Dreißigtauſend Franken! So viel Geld für dieſes Brimborium da. Ich bin ſehr ärgerlich darüber, mein Herr. Das iſt viel zu theuer!“

Der Kaiſer legt ſich wieder auf die Karte, folgt ſeinen Berechnungen, während er mit dem Ingenieur zu ſprechen fortfährt:

„Dreißigtauſend Franken! Es iſt entſetzlich.. Hier paſſire ich die Weichſel bei Warſchau. Wenn die Ruſſen mir dort zu nahe kommen, vertilge ich ſie Alle Ein ſolcher Plunder von Goldflitter Ehe ſie Zeit gewinnen, ſich über die Donau zurückzuwerfen, giebt es keine ruſſiſche Armee mehr. Sollten ſie wagen, mich zu erwarten, gut, dann