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er,„wird durch fortgeſetztes Nachdenken zu der An⸗
ſicht gelangen, daß eine ſchönere Gelegenheit, Ruhm
und Reichthum zu erwerben, ſich nicht ſo leicht wieder darbietet. Ich werde als ganz beſondre Anerkennung ſeiner Verdienſte ihm ein beſondres Kapitel in unſrer ſtädtiſchen Chronik einräumen. Nach Jahrhunderten wird ſein Name genannt und gefeiert werden von den nachwachſenden Enkelgeſchlechtern.“
Schlimper wollte ſich mit dieſer Perſpective nicht ganz einverſtanden erklären.„Die nachwachſenden Enkelgeſchlechter,“ meinte er,„können für Zeiſig des⸗ halb von weniger Belang ſein, da er nicht verhei⸗ rathet iſt.“
„Ja wohl,“ ſeufzte der Actuar,„auch fühl' ich mich durchaus nicht geneigt, noch in den Stand der heiligen Ehe zu treten.“
„Aber gerade dieſe Eheloſigkeit,“ gab Flaminius zu bedenken,„macht den Senator geſchickt zur Reiſe. Wir Andern alle würden Weib und Kinder in herz⸗ zerreißendem Jammer zurücklaſſen. Von wem hat Zeiſig Urlaub zu nehmen? Einzig und allein von uns, und werden wir ſolchen in Gnaden nicht vorenthal⸗ ten. Sollte ihm etwas Menſchliches begegnen; er kann getroſt in's beſſere Jenſeits eingehn, denn auf Erden für wen hat er zu ſorgen? Bei uns Andern verhal⸗ ten ſich die Umſtände ganz gegentheilig. Sie ſehen das ein, meine Herren Senatoren?“
Alle ſahen es ein; nur Schlimper war mit ſeiner Oppoſition nicht todt zu machen.„Ich halte es,“ ſprach er,„mit dem Geiſte einer conſtitutionellen Ver⸗ faſſung, deren ſich unſer Land Gott ſei Dank zu er⸗ freuen hat, ſchlechterdings unvereinbar, Jemanden, der nicht abſonderlich Luſt dazu verſpürt, in ein ſtein⸗ fremdes Land zu ſchicken, wo Gefahren der mannig⸗
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