Teil eines Werkes 
17. Band, Die Erbschaft in Kabul : komischer Roman : 1. Band (1854)
Entstehung
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Ihrem Grabe, ſelbſt wenn es das Unglück wollte, daß Sie von den Wellen verſchlungen würden. Zgeiſig ſah ſich im Geiſte bereits auf tiefem Mee⸗ resgrunde ausgeſtreckt liegen, zwiſchen Korallen und Meergewürm, angefreſſen von Haifiſchen.

Sie ſind Juriſt und zur gerichtlichen Empfang⸗ nahme des Krokodills weit geeigneter, als die übrigen Herren Senatoren. Ihnen werden die Rabuliſten in Kabul ſo leicht kein& für ein U machen. Das bin ich überzeugt. Was ſagen Sie, meine Herren?

Das ſämmtliche Collegium mit Ausnahme des Actuars war der Anſicht des Bürgermeiſters. Indeß erkundigte ſich Schlimper, wer denn unterdeß die Actuariatsgeſchäfte übernehmen ſollte.

Zeiſig athmete bei dieſer Frage in Etwas auf er hielt ſich für unentbehrlich.

Wie überhäuft ich auch mit Geſchäften bin, erwiederte Flaminius,ſo werde ich einſtweilen als Actuar fungiren. Was thut man nicht dem allge⸗ meinen Beſten zu Gefallen! Die Sachen von gerin⸗ gem Belang kann Pomſel, der Rathsſchreiber, über⸗ nehmen. Er hat ſo nur müßige Zeit.

Dann erlaube ich mir aber, fuhr Schlimper fort,noch in Erwägung zu bringen, daß, da die Reiſe nach Kabul keine Kleinigkeit iſt, dem Reiſenden, der ſich für uns alle aufopfert, eine beſondere Grati⸗ ficativn zu Theil werde, und trage darauf an, falls ſich Herr Zeiſig noch zur Waſſerfahrt entſchließt, ihm die Tantieme am Krokodill um fünf Prozent zu ver⸗ größern.

Erſt müſſen wir das Thier ſehen, entſchied der Bürgermeiſter,um nach der desfallſigen Größe zu urtheilen, ob Jeder Etwas von ſeiner pars legitima abzugeben im Stande iſt oder nicht. Eine weit ge⸗