Teil eines Werkes 
18. Band, Die Erbschaft in Kabul : komischer Roman : 1. Band (1854)
Entstehung
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hin und wieder tanzen, daß dieſer von ſeiner panto⸗ mimiſchen Vorſtellung ſchnell zurückkam.

„Nein,“ ſprach er reſignirt,„mit dieſer Thierart iſt nichts anzufangen. Ein deutſcher Pudel iſt ein Genie gegen dieſes Volk.“

Unterdeß ſchien die afrikaniſche Nationalverſamm⸗ lung ihren Beſchluß gefaßt zu haben. Der Kreis that ſich auf und die Reiſe ging weiter. Den beiden Gefangenen kam dieſe Art zu wandern höchſt unbe⸗ haglich vor; denn die Schwarzen legten jetzt einen vehementen Schritt ein, daß Lagemann und Hanno, um mit fortzukommen, beſtändig traben mußten.

„Es iſt doch ein trauriges Geſchick, ſeinem Unter⸗ gange im Galopp entgegen laufen zu müſſen,“ meinte Lagemann..

„Wenn die Beſtien wenigſtens einmal Halt mach⸗ ten,“ ſprach Hanno,„daß man ausruhen könnte. Das iſt ja ein engliſches Wettrennen.“

„Ich werde mit eheſtem liegen bleiben,“ bemerkte der Attaché.

„Die Schwarzen können unmöglich Lunge und Milz im Leibe haben,“ keuchte der Heldenſpieler.

Indeß währte die Jagd noch geraume Zeit, be⸗ vor man den Ort erreichte, wo der Stamm ſein La⸗ ger aufgeſchlagen hatte. Lagemann, mehr todt als lebendig, ſtürzte wie ein gefüllter Sack zur Erde.

Nur durch fortgeſetzte Schläge war er die letztere Zeit auf den Beinen zu erhalten geweſen.

Letzterem war der Muth total geſunken.

„Wenn wir jetzt geſchlachtet werden,“ ſprach er, „müſſen wir einen Wildpretbraten abgeben, der nichts zu wünſchen übrig läßt. Denn mehr gehetzt kann k kein Thier werden. Ich glaube, die Jagd geſchah