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mit eigner Aufopferung, aus den Klauen der Schwar⸗ zen zu retten.
„Wenn Ihr während der Nacht,“ ſprach er, vielleicht mit den Zähnen meine Hände freimachen könntet, ſo wollt' ich dann ſchon ſehen, wo der Zim⸗ mermann das Loch gelaſſen hat. Hanno, eine ſolche That gereichte Euch fürwahr zur Ehre. Ich würde ſie Euch nie vergeſſen. Auch müßt Ihr bedenken, daß Ihr ſie mir ſchuldig ſeid, denn wer hat mich denn in dieſen bejammernswerthen Zuſtand gebracht? Einzig und allein Ihr.“
„Nein, Lagemann,“ erwiederte der Heldenſpieler, „macht Euch keine trügeriſchen Hoffnungen. Aus den Klauen der Feinde vermag ich Euch nicht zu retten, ſo gern ich wollte; wir ſind viel zu ſtark und zu vorſichtig bewacht. Nein, Euer ſterblicher Leichnam der fahre in Gottesnamen dahin und werde wieder Aſche, welches er ſchon früher geweſen. Aber, Euch den Tod zu erleichtern, Euch den Verluſt des Lebens weniger fühlbar zu machen, dazu hab' ich ein Mittel.“
„Wenn Ihr meinen Leib nicht zu retten vermögt, hole der Teufel Euer Mittel.“
„Lagemann, ſeid doch nicht ſo trotzig in den letz⸗ ten verhängnißvollen Stunden. Geht in Euch.“
„Das iſt bald geſagt, geht in Euch, wenn man noch ganz außer ſich iſt.“
„Vernehmt mein Rittel, ich beſchwöre Euch, es wird Euch— nicht allein, es wird auch mir zu wahrhafter Beruhigung gereichen.“
„So es in Euern Nutzen ſchlägt,“ proteſtirte der Magdeburger,„mag ich nichts wiſſen.“
„Weder in meinen noch in Euern irdiſchen Nutzen ſchlägt's, und es iſt nur, um froher aus der Welt zu gehen.“


