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ihm die Luſt an, an einer Parthie Theil zu nehmen, damit er dereinſt in der Heimath erzählen könne, auch mit Hanſeaten Kegel geſchoben zu haben. Der⸗ gleichen Reiſeabenteuern war er ſehr zugethan. Vet⸗ terlein erkundigte ſich demnach bei einem Individuum, das gleichfalls der Kegelei zuſchaute, zu welchem Preiſe das Spiel hier geſchoben würde und ob es wohl er⸗ laubt ſei, Antheil zu nehmen? Wußte es nun der Angeredete nicht bener oder wollte er dem Frager, weil dieſer ſich ſo angelegentlich nach dem Preiſe des Spiels erkundigte, einen kleinen Schabernack ſpielen, kurz er gab zur Antwort, daß hier das Kegelgeld die Hauptſache ſei.
„Das kann den Kopf nicht koſten,“ dachte Vetter⸗ lein bei ſich, und überrechnete in Gedanken den Preis des Parthiegeldes in Niederroßla. Zugleich ward hier⸗ durch ſeine Luſt mitzuſchieben ſo groß, daß er dem Haufen der Kegelanten immer näher trat und auf Be⸗ fragen eines der letztern, ob er Antheil nehmen wolle, ſeine Zuſtimmung gern ertheilte.
Das Spiel begann, gewährte aber Jedermann mehr Vergnügen, als unſerm Quartus, deſſen kleine Figur zu den ungeheuern Kugeln in gar keinem Ver⸗ hältniſſe ſtand. Um nur einen ſolchen zwölfzolligen Globus in die Höhe zu heben, bedurfte Vetterlein ſeiner geſammten zwei Arme, was den athletiſchen Hanſeaten, welche ſämmtlich der arbeitenden Klaſſe angehörten, poſſirlich vorkam. Der Erfolg ſeines Schiebens war ſeiner Kraftloſigkeit vollkommen ange⸗ meſſen. Die matte Kugel erreichte nur mit Mühe ihr Ziel und war ſelten im Stande, ein oder zwei Kegel umzuwerfen, während die übrigen Mitſpielenden ein Honneur nach dem andern ſchoben. Die Spiel⸗ art brachte es mit ſich, daß der Mann vier Kugeln


