Teil eines Werkes 
15. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 3. Band (1854)
Entstehung
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erwiederte Ruffus lächelnd;und iſt Alles beſetzt, ſo verlange ich nichts mehr, als in ſeiner Nähe zu leben.

Trefflich, trefflich! rief Eugen,jetzt weht mich die Luft von Elba tauſendmal geſunder an; wir wol⸗ len ein herrliches Leben führen.

Kaum hatte er dieſe Worte geſprochen, als ein Abgeſandter Napoleon's in die Herberge trat. Der Kaiſer hatte von dem Unfall des Schiffes und von der Errettung der Equipage Nachricht erhalten und erkundigte ſich vornehmlich nach Ruffus, den er für den nächſten Morgen zu ſich beſchied.

Seht, ſo iſt unſer Kaiſer, ſprach der Hochboots⸗ mann zu Ruffus,ſein Auge weilt überall, ſeine Va⸗ terhand ruht über Jedermann. Hoch, und tauſendmal hoch der Kaiſer und unſer braver Sachſe!

Die Gläſer klangen ſtürmiſch an einander. Ruffus hatte abermals zu danken. Eugen umarmte ihn.

Du Glücklicher, rief er,faſt möcht' ich Dich beneiden. Napoleon iſt mit ſeinem Audienzertheilen nicht freigebig. Du wirſt ihm gefallen. Dein Glück iſt gemacht. Aber jetzt erzähl' mir noch ein Wenig von den Deinen. Wie lebt Dein guter Vater, was macht Schweſter Anna?

Was die Geſundheit anlangt, erwiederte Ruffus, recht wohl. Da ſich mein Papa mit den dermaligen Zuſtänden Deutſchlands nicht befreunden konnte, iſt er mik ſeiner Tochter nach der Schweiz gezogen, wo er ſich im Kanton Aargau ein ganz allerliebſtes Land⸗ gut gekauft hat. Er lebt völlig zurückgezogen von der großen Welt, beſchäftigt ſich nur mit Bewirth⸗ ſchaftung ſeiner freundlichen Beſitzung und den Wiſ⸗ ſenſchaften, während Anna in den Alpenthälern ſchwärmt.