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drüſſig. Iſt Napoleon unglicklich, heißt es, wer iſt Schuld daran? Iſt dies ein Grund, ſich und ſeine Stellung, die Intereſſen ſeiner Familie ausſchweifen⸗ den Projecten zu opfern?
Napoleon's Sturz erſcheint Vielen als eine Aus⸗ gleichung der Intereſſen. Nur ein Einziger wird ge⸗ opfert, nur ein einziges Unglück iſt zu beklagen.
Von Stunde zu Stunde werden neue Lücken be⸗ merkbar. Jeder ſucht einen Vorwand, nach Paris zu reiſen. Mancher verläßt ſeinen Poſten ohne Erlaub⸗ niß, vergißt ſeinen Dienſt, ſeine Pflichten und küm⸗ mert ſich nicht mehr, ob man dem, von welchem man nichts mehr zu erwarten hat, gefalle oder mißfalle. Gern würde man Alles, was der Anſtand erfordert, beobachten; aber warum zögert er ſo lange mit der Abdankung. Er ſoll ein Ende machen, damit ein Je⸗ der Herr ſeiner Handlungen werde. Seine Unent⸗ ſchloſſenheit, ſein Zögern, ſeine kriegeriſchen Pläne, ſtellen die Lage Vieler bloß.— Die neue Regierung empfängt mit offenen Armen Jeden, der von der Armee kommt. Was ſoll für die übrig bleiben, die zuletzt kommen?
Die Regentſchaft iſt verworfen, der Sohn Napp⸗ leon's vom Throne ausgeſchloſſen. Es iſt eine Thor⸗ heit länger in den Vorzimmern von Fontainebleau zu bleiben, während es in Paris Gold und Gna⸗ denbezeugungen regnet.
Alſo ſprechen die Leute, welche der Kaiſer mit
Ehren und Reichthümern überhäuft hat, und man eilt nach Paris.—
Nachdem ſich Caulaincourt einigermaßen von den erſchütternden Anſtrengungen der jüngſten Tage durch kurzen Schlaf auf ſeinem Zimmer erholt, kehrt er zu Napoleon zurück.


