Teil eines Werkes 
12. Band, 1813 : historischer Roman : 3. Theil (1854)
Entstehung
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er den Kampf wieder geordnet, nach dem Thonberge zurück.

Auf allen Seiten tobt die Schlacht mit unbe⸗ ſchreiblicher Wuth. Benningſen greift Stötteritz an. Wittgenſtein und Barklai de Tolly ſtürmen von Neuem gegen Probſtheida, dringen von Neuem ein, werden abermals geworfen, erobern es zum dritten Mal und werden zum dritten Mal daraus vertrieben. Belluno, Caſtiglione und Lauriſton haben geſchworen, ihre Stellung zu behaupten.

Mit nicht geringerer Wuth, als auf der Südſeite, wird der Kampf im Norden geführt. Blücher kämpft gegen den Fürſten von der Moskwa. Der Bravſte der Braven vertheidigt den Uebergang über die Parthe mit dem gewohnten Heldenmuthe.

Von allen Seiten ſtrömen die Verwundeten zu Tauſenden in die Stadt. Die Artillerie der Verbün⸗ deten würgt verheerend in den Reihen der Franzoſen. Zu Hunderten werden die franzöſiſchen Kanonen de⸗ montirt. Nach ſechs bis ſieben Stunden des unge⸗ heuerſten Feuers wird bereits der Mangel an u tion fühlbar. Zum erſten Male in ſeinem Le ben befiehlt Napoleon, ſie zu ſchonen.

Da mit einem Male donnern neue Kanonen, in der Gegend von Reudnitz. Eine a Ugemeine Entrüſtung verbreitet ſich durch die geſammte franzöſiſche Linie. Es iſt Bernadotte, der Sohn Frankreichs, welcher mit ſeinen ſchwediſchen Regimentern in die Schlacht⸗ linie reitet.

General Reynier mit der ſächſiſchen Armee rückt dem neuen Feinde entgegen. Die Kanonen donnern gegen einander. Plö tzlich ſchweigt das Feuer. Die Sachſen, den Befehlen mehrer ihrer hochgeſtellten Ge⸗ nerale Gehorſam leiſtend und zum Theil auch der