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ſetzt. Von hier reitet er nach Liebertwolkwitz, wo General Lauriſton befehligt. In dieſem Augenblick ge⸗ wahrt der Kaiſer die Dörfer Zuckelhauſen und Holz⸗ hauſen. Er bezeichnet dieſelben als Stützpunkt für den linken Flügel, und Macdonald, der Herzog von Tarent, erhält Befehl, ſie in Beſitz zu nehmen.
Der Kaiſer kehrt hierauf in ſein Hauptquartier nach Reudnitz zurück.
Am Abend erfährt er, daß der Feind auf allen nach Leipzig führenden Straßen anlangt.
Gegen Süden rückt die große Armee Schwarzen⸗ berg's an der Pleiße und Elſter herunter. Ihre Wacht⸗ feuer begrenzen in unermeßlicher Linie den Horizont.
Gegen den rechten Flügel manövrirt ſeit Sonnen⸗ untergang eine andere öſterreichiſche Armee zwiſchen Weißenfels und Leipzig, um die Straße von Frankreich abzuſchneiden.
Gegen den linken Flügel ſtürmen die Armeen un⸗ ter Benningſen und Colloredo auf der Straße von Dresden.
Endlich dringen im Rücken die Colonnen Blücher's und Bernadotte's in Eilmärſchen auf allen Straßen des Nordens heran.
Die franzöſiſche Armee iſt ſonach von allen Sei⸗ ten bedroht. Die große Frage der franzöſiſchen Welt⸗ herrſchaft ſoll gelöſt werden. Die Gebieter des We⸗ ſtens und Oſtens ſollen beinahe im Mittelpunkte der eiviliſirten Wolt ihre Macht meſſen. Es handelt ſich hier nicht um ein Bisthum oder um eine Zuckerinſel, nicht um die Entſcheidung, ob die Meſſe künftig grie⸗ chiſch oder lateiniſch geleſen werden ſoll. Man will nicht blos zu Scharmützeln aus den Lagern hervor⸗ kommen. Man ſchlägt ſich nicht um Eroberungen, die nachher wieder verlaſſen werden ſollen.—— Einer


