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bedrobte die franzöſiſche Rückzugslinſe. Wie ein Blitz rauſchte ſogleich der Kaiſer aus Schleſien zurück und warf die Verbündeten nach Böhmen zurück. Kaum war er hiermit zu Stande, ſtürmte wieder Blücher vor⸗ wärts, und Napoleon war genöthigt, ſich gegen ihn zu wenden. In dem Syſtem der Allürten befolgte man den verhängnißvollen Ausſpruch Romanow's: „Man muß ihn abnützen,“ und wirklich hatten dieſe fortwährenden Märſche und Contremärſche in einem gänzlich verheerten und ausgeſogenen Lande einen ſo übeln Eindruck auf die franzöſiſchen Armeen, daß ſich Napolevn um Dresden concentrirte.
Jetzt ſtieg endlich die große Armee unter Schwar⸗ zenberg in die Ebenen von Sachſen herab, während Blücher durch einen ſchnellen Seitenmarſch ſich mit dem Kronprinzen von Schweden in Verbindung ſetzte und in kürzeſter Linie der franzöſiſchen Armee in den Rücken fiel.
„Der Augenblick, den ich erwartet habe, iſt ge⸗ kommen,“ ſpricht der Kaiſer zu den verſammelten Mar⸗ ſchällen und Generalen.„Der Feind zieht ein Netz um uns, das kann ihm theuer zu ſtehen kommen. Jetzt iſt die Reihe an uns, wieder thatkräftig aufzutreten. Mein Plan iſt gefaßt. Ich gebe die Elbe nicht auf. In wenig Tagen habe ich hundertundfunfzigtauſend Mann unter den Wällen Magdeburgs verſammelt. Sie, Marſchall Saint Cyr, bleiben in Dresden mit dreißig⸗ tauſend Mann. Hamburg bildet den linken Flügel. Ich marſchire auf Berlin, verlege den Krieg nach Nord⸗ deutſchland, deblokire die preußiſchen und polniſchen Feſtungen und ſprenge die Cvalition. Noch iſt Nichts verloren!“
Die ganze Nacht über arbeitet der Kaiſer in ſei⸗ nem Cabinet, nimmt ein Bad, und bereits früh ſechs


