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Die Freude der Geretteten wurde indeß durch die Nachricht von dem Tode Theodor Körner's, Reinhold's und Conſtantin's nicht wenig getrübt. Sie beſchloſſen einſtimmig, das Schwert nicht eher in die Scheide zu ſtecken, bis der letzte franzöſiſche Scherge vom deutſchen Boden vertrieben ſei.
Bald langte auch der alte Blücher an. Er machte nicht viel Federleſens mit der Stadt, in welcher ſich die Franzoſen befanden. Bald war ſie in preußiſcher Gewalt, und das Jubelgeſchrei der Sieger erfüllte die Lüfte. Der alte Feldmarſchall berichtete zugleich ſei⸗ nen Waffenbrüdern, daß die Entſcheidungsſchlacht wahr⸗ ſcheinlich in der Ebene von Leipzig geliefert werden würde, und die geſammte preußiſche Jugend und Män⸗ nerwelt begrüßte dieſe Nachricht mit freudigem Hurrah.
Niemand aber befand ſich wohl glücklicher, als die drei erretteten Tugendbündler. Ihnen ward zugleich die Kunde, mit welcher perſönlichen Aufopferung ſich Ruffus der Freunde angenommen habe und daß an einen Verrath von ſeiner Seite nicht zu denken ſei, wenn er auch nicht unmittelbar am Kampfe gegen den Tyrannen Theil nähme.
In der eroberten Stadt fand man viel Mundvor⸗ rath und Lebensmittel, ſo daß man ſich für die zeit⸗ herigen Entbehrungen hinlänglich entſchadigte, und na⸗ mentlich waren es die patriotiſchen Bewohner, welche
ihre deutſchen Mitbrüder weder an Speiſe noch an
Trank darben ließen.
So ward den Heimgegangenen, wie den Kämpfern der Gegenwart manch' begeiſtertes Lebehoch gebracht, und die Krieger ſtärkten ſich zu der neuen bevorſtehen⸗ den Blutarbeit.
Das Vertranen auf einen geſegneten Ausgang des heiligen Kampfes war ſchon ſo hoch geſtiegen, daß man


